Geschichten – Amerika: Wie Bärenfells Standhaftigkeit den Nordwind vertrieb (mit Podcast)

Musik:
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Hörbuch:
Wie Bärenfells Standhaftigkeit den Nordwind vertrieb


Wettbewerb:

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Geschichte & Ausmalbilder:

Wie Bärenfells Standhaftigkeit den Nordwind vertrieb

Das Tipi des Indianers Bärenfell stand am Ufer des Eriesees. Es war ein bitter kalter Winter. Aber der Indianer Bärenfell hatte bereits vier große Baumstämme herbeigeschleppt, welche ihm als Feuerholz für mindestens einen Monat dienen sollten. So war Bärenfell unbesorgt und immer guten Mutes. Er pfiff und sang den ganzen lieben Tag lang. Wenn er Hunger hatte, hackte er das Eis des Sees auf, tauchte unter die Eisdecke und fing sich so viele Fische, wie er brauchte. Ob das Wasser kalt oder warm war, kümmerte ihn nicht.

Seine Unbekümmertheit ärgerte aber Nordwind, den Gott des Winterwindes, ganz gewaltig und so sprach er zu sich: „Dieser Bärenfell ist doch ein Teufelskerl. Das kälteste Wetter, das ich zu ihm herabschicke, stört ihn nicht im Geringsten. Er ist immer so vergnügt und zufrieden, als wäre es ewig Sommer bei ihm. Ich will doch einmal versuchen, ob ich ihn nicht in die Knie zwingen kann.“ Kaum hatte Nordwind das ausgesprochen, schon sauste der kälteste Sturmwind über den Eriesee, den je ein Mensch erlebt hatte.

Doch das Feuer von Bärenfell erlosch nicht, und obwohl seine ganze Kleidung nur aus einem einzigen dünnen Fell bestand, das notdürftig seine Lenden bedeckte, ging er nach wie vor hinaus und fing Fische.

In seiner Wut beschloss Nordwind, ihm einen Besuch abzustatten, um ihn mit seinem grimmigen Blick das Fürchten zu lehren. Als er am Abend bei ihm ankam, lag Bärenfell gerade in seinem Tipi neben einem brennenden Baumstamm und sang fröhlich:

„Blase, Windgott, immerzu,
Bist ja doch nur meinesgleichen!
Dass du mich erfrieren lässt,
Wirst du nimmermehr erreichen;
Vor Hunger, Wind und Donner grell 
Da fürchtet sich kein Bärenfell.”

Bärenfell wusste, dass Nordwind vor seinem Tipi stand, denn er konnte seinen kalten Atem spüren. Und obwohl Nordwind ihn zu Tode erfrieren konnte, blieb er unbewegt und sang ruhig weiter. Plötzlich betrat Nordwind sein Tipi und setzte sich ihm gegenüber. Einer alten Legende nach hatte noch nie jemand den grimmigen Blick des kalten Nordwindes überlebt. Bärenfell tat jedoch so, als sähe er ihn nicht, schürte weiter sein Feuer und sang genüsslich: „Blase, Windgott, immerzu, bist ja doch nur meinesgleichen!“

Da wurde Nordwind so entsetzlich wütend, dass er es in dem Tipi nicht mehr aushalten konnte. Zornig verließ er das Tipi und schickte daraufhin eine solche Kälte zu Bärenfell, dass das Eis auf dem See noch dreimal so dick gefror. Bärenfell ließ sich jedoch seine gute Laune nicht verderben. Er hackte einen ganzen Baumstamm klein, vergrößerte sein Tipi und machte sich ein noch größeres Feuer.

Nordwind beobachtete Bärenfell ganz genau, wusste aber nicht mehr, was er noch unternehmen sollte. Dieser Kerl war einfach nicht kleinzukriegen. Da wurde es Nordwind langweilig. Schließlich gab er seinen Kampf gegen Bärenfell auf und sagte zu sich: „Bärenfell ist der seltsamste Mensch, den ich je getroffen habe. Ich habe versucht, ihn zu erfrieren und ihn auszuhungern. Nichts hat genützt. Er muss wohl vom gewaltigen Manitu, dem Herrscher über die Naturgewalten, beschützt werden. Da ist es wohl das Beste, ich lasse ihn einfach in Ruhe!“

Aus dieser Geschichte kann man lernen:
Die Geschichte verdeutlicht das Prinzip der Standhaftigkeit und zeigt wie man mit widrigen Umständen auf positive Weise umgehen kann. Wenn man sich einmal ein Ziel gesetzt hat, wird es immer Schwierigkeiten und Hindernisse geben. Oft kann man die Gegebenheiten nicht verändern, aber zu jeder Zeit kann man seine Einstellung zu den Dingen ändern. Wenn man immer gelassen und fröhlich bleibt und nach Lösungen sucht, anstatt zu jammern, wird man sein Ziel irgendwann erreichen.

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